Cris weiß wie · 6 Min. Lesezeit

Wasservorrat: So planst du Menge und Lagerung

Zwei Liter Wasservorrat pro Tag pro Erwachsenem für Trinken und Nahrungszubereitung werden empfohlen — aber wo und wie lagern? Wie oft sollte der Vorrat geprüft und ausgetauscht werden? Fragen, die wir in diesem Artikel beantworten möchten.

KI-unterstützt · Quellen geprüft
Geprüft durch CrisA-Redaktion am 28.09.2026

Das nimmst du mit

  • Rechne mit zwei Litern Trink- und Kochwasser pro erwachsener Person und Tag — das ist ein offizieller Richtwert, keine Obergrenze.
  • Bedarf anpassen: Kinder brauchen weniger, bei Hitze benötigen alle mehr; Haustiere und Hygiene kommen extra dazu.
  • Lagere Originalflaschen kühl und dunkel, schütze PET vor Sonne, und rotiere den Vorrat regelmäßig.

Mit drei Tagen anfangen

Das Bundeszentrum für Ernährung und das BBK rechnen pro erwachsener Person und Tag mit rund 1,5 Litern zum Trinken und weiteren 0,5 Litern zum Kochen — zusammen zwei Liter. Zwei Erwachsene brauchen für drei Tage also zwölf Liter Trink- und Kochwasser.

Diese zwei Liter gelten als Mindest-Richtwert für Erwachsene. Sie decken weder Körperhygiene noch Toilettenspülung ab — dafür kannst du zusätzlich gekennzeichnetes Brauchwasser einplanen.

Drei Tage sind ein guter Einstieg; das BBK empfiehlt langfristig einen Vorrat für zehn Tage. Wenn du Platz hast, kannst du schrittweise aufrüsten.

Wie viel brauchen wir?

  • Kinder bis zwölf Jahre: etwa ein Liter Trinkwasser pro Tag (laut Vorratskalkulator der BLE).
  • Für Menschen ab 65, und bei Schwangerschaft, Krankheit oder große Hitze: eher mehr als der Standard-Richtwert.
  • Haustiere und Toilette/ Reinigung: extra Wasser — Brauchwasser getrennt lagern und deutlich beschriften.
  • Verteile schwere Flaschen auf erreichbare Lagerplätze.
  • Einkauf: Kaufe zuckerfreie Getränke, die ihr im Alltag ohnehin trinkt — so rotierst du ältere Flaschen automatisch nach FIFO.
Symbolbild: Cris ordnet handliche Wasserflaschen und Kanister auf einem stabilen Vorratsregal.
KI-generiertes Symbolbild · © CrisAssistant

Original verschlossene Flaschen bevorzugen

Ungeöffnete, unbeschädigte Flaschen lagere dunkel und kühl. Mineralwasser in Glas ist bei originaler Verschluss nahezu unbegrenzt haltbar; PET-Flaschen etwa ein Jahr — und immer vor direkter Sonne schützen.

Selbst abgefülltes Leitungswasser hat ein hohes Verkeimungsrisiko und eignet sich laut BZfE nur eingeschränkt als Trinkwasservorrat. Für Brauchwasser (z. B. Toilettenspülung) nutze saubere, lebensmittelechte, BPA-freie Behälter: gründlich reinigen, mit heißem Wasser spülen, deutlich als Brauchwasser beschriften. Willst du es zum Trinken nutzen, koche es ab und/oder nutze Entkeimungstabletten.

Vorrat regelmäßig verbrauchen

Nutze ältere Flaschen zuerst und ersetze sie durch neue. Prüfe ein- bis zweimal im Jahr die Haltbarkeit — besonders bei PET. Im Inventar in CrisAssistant kannst du festhalten, wie viel vorhanden ist und was noch fehlt.

Quellen und Hinweise

Quellenstand: 2026-07-30 · Wiedervorlage: 2027-01-30

Eigenständiger CrisAssistant-Artikel in eigenen Worten. Die Quellen sind den Aussagen zugeordnet; eine fachliche Freigabe steht noch aus.

  1. Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) · Private Ernährungsvorsorge · abgerufen 04.08.2026

    Am 04.08.2026 erreichbar; die genannten Aussagen wurden mit dem verlinkten Inhalt abgeglichen.

  2. Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) · Essen und Trinken bevorraten · abgerufen 04.08.2026

    Am 04.08.2026 erreichbar; die genannten Aussagen wurden mit dem verlinkten Inhalt abgeglichen.

  3. Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) / ernaehrungsvorsorge.de · Vorratskalkulator Notvorrat · abgerufen 04.08.2026

    Am 04.08.2026 erreichbar; die genannten Aussagen wurden mit dem verlinkten Inhalt abgeglichen.