Persönlicher Hitzeplan
Mehrere heiße Tage können Wohnung, Kreislauf und Versorgung schleichend belasten. Ein vorher besprochener Plan macht Warnung, Kühlung, Kontakt und Notfallhilfe konkret, ohne eine individuelle medizinische Beratung zu ersetzen.
01DWD-Hitzewarnung und Außen-/Innentemperatur prüfen
Lüften, Verschattung und Aktivitäten richten sich nach der tatsächlichen Lage — nicht nach einer starren Uhrzeit.
02Kühlsten Raum und erreichbaren kühlen Ort vor Ort festlegen
Wenn die Wohnung nicht mehr ausreichend abkühlt, brauchst du eine real erreichbare Alternative mit Öffnungszeiten und sicherem Weg.
03Trink- und Medikamentenplan fachlich klären
Trinkmenge und Arzneimittel können bei Herz-, Nieren- oder anderen Erkrankungen individuelle Grenzen haben — Änderungen gehören in Praxis oder Apotheke.
04Täglichen Kontakt mit besonders gefährdeten Personen vereinbaren
Ein verabredeter Anruf oder Besuch macht Abweichungen sichtbar; bei Ausbleiben der Antwort ist auch der nächste Kontaktweg klar.
05Notfallkarte: Verwirrtheit oder Kollaps = 112 und aktiv kühlen
Eine Bewusstseinsveränderung bei Hitze ist ein Notfallzeichen. Während die 112 unterwegs ist, wird sicher aktiv gekühlt; nicht voll wachen Personen wird nichts eingeflößt.
Quellen & StandPersönlicher Hitzeplan
vor jeder Hitzesaison prüfen
Noch nicht redaktionell freigegeben · Quellenhinweise siehe unten
- DWD / BIÖG / ABDA — ungeprüfte Lernzusammenfassunghttps://www.klima-mensch-gesundheit.de/hitzeschutz/empfehlungen-bei-hitze/